12. September 2013

Taktisches Wählen

Wie man den wahrscheinlich größtmöglichen Einfluss auf die Wahl ausüben konnte. Und was man heute als effektiver Wähler beachten kann.

Das deutsche Wahlsystem ist eine personalisierte Verhältniswahl. Mit der Erststimme, dem Direktmandat, wählt man eine bestimmte Person. Die Zweitstimme bestimmt verhältnismäßig den Anteil einer Partei im Bundestag.

Stehen also z.B. Partei A nach der Zweitstimme in einem Bundesland 5 Sitze zu, aber wurden 7 Kandidaten direkt gewählt, so kommen alle 7 garantiert in den Bundestag. Wir haben 2 Überhangmandate. 
Diese entstehen zuhauf, je mehr Wählen vom Stimmensplitting Gebrauch machen, also ihre beiden Stimmen auf verschiedene Parteien aufsplitten.

Hier bot sich taktisches Potenzial, da man so kleinere Parteien durch Überhangmandaten zu mehr Macht im Bundestag verhelfen konnte, als ihnen Prozentual eigentlich zustand.
Besonders die CDU war dadurch benachteiligt, denn ihre konservativen Wählen splitteten ihre Stimmen am seltensten (9,3%) auf.  Wahrscheinlich war das auch der Grund für die dringende Wahlrechtsänderung im Februar 2013 unter der Schwarz-Gelben-Regierung! ;)




Durch die Neuordnung sind nun sogar bis zu 800 Sitze im Bundestag möglich, anstatt der normalen 598. Stichwort Ausgleichsmandate. So bleibt alles immer korrekt prozentual fair nach der Zweitstimme verteilt und jedes Bundesland ist personal vertreten.


Folge: Stimmensplitting bringt keinen Vorteil mehr.

Zwei Dinge kann man als guter Wähler jedoch trotzdem beachten:

  • Stimmen sollten an "bewährte" Parteien gehen, die die 5%-Hürde/ Sperrklausel schaffen können. --> Wahlumfragen. Ansonsten wird die eigene Stimme zur sogenannten "Papierkorb-Stimme" und geht verloren. Das wirkt sich wiederum positiv für alle anderen Parteien aus.
  • Man sollte auf ein Stimmensplitting verzichten, um möglichst wenige Abgeordnete im Bundestag zu haben. Dies spart Gelder für Politiker-Gehälter und fördert die Möglichkeit von schnelleren Entscheidungen!


11. September 2013

Farben und Gefühle


16. Mai 2013

4 Nahrungsmittel zum Abnehmen

Eine kurze Diät wird selten lang genug durchgehalten und führt meist zum altbekannten JoJo-Effekt. Will man wirklich langfristig sein Körpergewicht reduzieren muss man seine Nahrung also dauerhaft umstellen. In diesem Fall heißt es aber nicht, weniger zu essen, sondern mehr!


1. Wasser

Um Flüssigkeiten umzusetzen muss diese erst auf Körpertemperatur erwärmt werden. Das verbraucht extrem viel Energie. So verbraucht man beim trinken von 1 Liter Wasser etwa 100 Kalorien. Dieser Wert steigt natürlich auch wenn man kälteres Wasser trinkt.
Das heißt, wenn man ca. 3 Liter Wasser trinkt, verbraucht man genauso viel wie nah 30 Min. Joggen! Zusätzlich wird das Hungergefühl gestillt. 

2. Chili

Scharfe Paprika, Chilis, Peperonis oder Jalapenios enthalten Capsaicin. Auf der Schleimhaut entsteht ein "Hitze-reiz", wodurch die Wärmeproduktion im Körper um bis zu 25% angehoben wird. Dadurch wird der Grundumsatz gesteigert. Weiterhin sind Chilis gut für die Verdauung und schützen die Magenschleimhaut.

3.  Grapefruit

Die in der Grapefruit oder Pampelmuse enthaltenen Bitterstoffe fördern die Verdauung und führen so zu schnellerer Sättigung. Außerdem wird Fett und Zucker in der Nahrung gebunden, sodass die Fettaufnahme gehemmt wird. Auch der Grundumsatz wird durch Bitterstoffe erhöht.
Grapefruit können die Aufnahme von Koffein verstärken.

4. Zimt

Bereits ein Gramm Zimt (etwa 1 gestrichener Teelöffel) pro Tag kann den Blutzuckerspiegel um bis zu 30% senken. Dadurch wird die Fettverbrennung angeregt. Ein Stabilisierten Blutzuckerspiegel führt außerdem dazu, dass man keine plötzlichen Hunger-Attacken bekommt.

20. März 2013

Liebe per Definition

Liebe ist eine ungreifbare Sache, die jeder für sich selbst erkennen und fühlen muss. Dennoch versucht sich Wissenschaft und Kunst schon lange an einer Definition.



Nach Dr. Helen Fisher z.B. kann man die Liebe grundlegend in 3 Bereiche einteilen. Lust, romantische Liebe, tiefe Bindung. Diese Bereiche liegen im Gehirn in unterschiedlichen Teilen und sind von einander abgegrenzt. Dadurch ist es möglich, dass man für viele Menschen reinen sexuelle Lust empfindet, in jemand anderen verliebt sein kann, und mit einer weiteren eine tiefgreifende emotionale Verbindung hat. So ist also genug Liebe für alle da.
Diese Bereiche sind quasi Schubladen, jedoch ist ein umsortieren und aufsteigen jederzeit möglich. Durch Berührungen, Nähe, Sex werden die Botenstoffe Dopamin und Serotonin im Gehirn ausgeschüttet. Verbringt man also viel Zeit mit seinem gegenüber und wird dadurch unser Gehirn mit Glück geimpft, wird man in der Hierarchie aufsteigen. Aus Sex wird eine Romanze.  Aus Verliebtheit wird Liebe. Bleibt jedoch die Nähe in einer Partnerschaft aus, so wird das Gehirn nicht ausreichend stimuliert und die Liebe verblasst.

  "Love consists of overestimating the differences between one woman and another." -George Bernard Shaw

Der Evolutionäre Sinn der Liebe ist insbesondere die gemeinsame Erziehung von Kindern. Bei keinem anderen Tier der Welt dauert die Entwicklung so lange wie beim Menschen. Nur die tiefe Verbindung mit einem Partner ermöglichst es, dass man 20 Jahre und mehr zusammen leben kann.