17. Januar 2014

Besser Wohnen

Inspirationen für die eigene Wohnung. Livestyle pur!
Arbeiten direkt am heimischen Strand.

Wie könnte man einen Garten besser nutzen?

Gesunde Küche. Platzsparend.
Ein optisches Highlight für jede Wohnung!


20. November 2013

Weitere Lifehacks



6. November 2013

Mikrowellen und ihre Vorteile


Das Zubereiten von Speisen in der Mikrowelle genießt in unserer Gesellschaft ein eher geringes Ansehen. Von Studenten geliebt. Von Ökos gemieden. Aber warum eigentlich?

Viele Menschen haben irgendwann mal aufgeschnappt, dass durch die Mikrowellen alle Nährstoffe und Vitamine im Essen zerstört werden. Da unser hightech Gen-Essen ohnehin kaum was zu bieten hat, will  man das natürlich nicht gänzlich vernichten. Glauben möchte man diese Behauptung natürlich gern, denn diese schnelle und günstige Zubereitungsmethode muss natürlich einen Haken haben. Dabei ist es wirklich nur eine Behauptung ohne jeden Beleg. 
Mikrowellen verändern Moleküle genauso wie alle anderen Zubereitungsmethoden.

Dagegen steht allerdings, dass Vitamine nicht wie beim ewigen Kochen ausgewaschen werden. Das Essen kann nicht verbrennen. Das wiederum lässt keine krebserregenden Stoffe entstehen. Natürlich sollte man kein Essen in der Mikrowelle zubereiten, das erst durch Maillard-Reaktion, also Bräune, an Geschmack gewinnt.

Mikrowellenherde eignen sich also auch zum sanften garen und dünsten von Gemüse und Fisch. Nicht nur für Fertig-Essen aus dem Netto um die Ecke.

Falsch ist übrigens auch, dass Mikrowellen die Nahrung von innen heraus erwärmen. Die Wellen dringen maximal 1cm in die Speisen ein. Darum sollte man bei größeren Brocken auf niedrigere Stufen stellen, damit sich die entstehende äußere Wärme besser verteilen kann. 

12. September 2013

Taktisches Wählen

Wie man den wahrscheinlich größtmöglichen Einfluss auf die Wahl ausüben konnte. Und was man heute als effektiver Wähler beachten kann.

Das deutsche Wahlsystem ist eine personalisierte Verhältniswahl. Mit der Erststimme, dem Direktmandat, wählt man eine bestimmte Person. Die Zweitstimme bestimmt verhältnismäßig den Anteil einer Partei im Bundestag.

Stehen also z.B. Partei A nach der Zweitstimme in einem Bundesland 5 Sitze zu, aber wurden 7 Kandidaten direkt gewählt, so kommen alle 7 garantiert in den Bundestag. Wir haben 2 Überhangmandate. 
Diese entstehen zuhauf, je mehr Wählen vom Stimmensplitting Gebrauch machen, also ihre beiden Stimmen auf verschiedene Parteien aufsplitten.

Hier bot sich taktisches Potenzial, da man so kleinere Parteien durch Überhangmandaten zu mehr Macht im Bundestag verhelfen konnte, als ihnen Prozentual eigentlich zustand.
Besonders die CDU war dadurch benachteiligt, denn ihre konservativen Wählen splitteten ihre Stimmen am seltensten (9,3%) auf.  Wahrscheinlich war das auch der Grund für die dringende Wahlrechtsänderung im Februar 2013 unter der Schwarz-Gelben-Regierung! ;)




Durch die Neuordnung sind nun sogar bis zu 800 Sitze im Bundestag möglich, anstatt der normalen 598. Stichwort Ausgleichsmandate. So bleibt alles immer korrekt prozentual fair nach der Zweitstimme verteilt und jedes Bundesland ist personal vertreten.


Folge: Stimmensplitting bringt keinen Vorteil mehr.

Zwei Dinge kann man als guter Wähler jedoch trotzdem beachten:

  • Stimmen sollten an "bewährte" Parteien gehen, die die 5%-HürdeSperrklausel schaffen können. --> Wahlumfragen. Ansonsten wird die eigene Stimme zur sogenannten "Papierkorb-Stimme" und geht verloren. Das wirkt sich wiederum positiv für alle anderen Parteien aus.
  • Man sollte auf ein Stimmensplitting verzichten, um möglichst wenige Abgeordnete im Bundestag zu haben. Dies spart Gelder für Politiker-Gehälter und fördert die Möglichkeit von schnelleren Entscheidungen!